HTC Desire und „Gingerbread“ (Android 2.3)

Auf der offiziellen Facebook-Seite von HTC hieß es heute wie folgt:

„Update 30.06.2011

Wir freuen uns, Euch mitzuteilen, dass wir uns beim Gingerbread-Update für das HTC Desire gerade in der Testphase befinden. Mit der Qualitätssicherung werden wir diese Woche beginnen. Wenn wir einen Status zur Verfügbarkeit des Updates haben, melden wir uns mit einem neuem Statement. Danke für Eure Geduld.“

Termin für Gingerbread Update diese Woche?

Laut der britischen Facebook-Seite von HTC soll der Termin für das Update auf Version 2.3 alias „Gingerbread“ im Laufe dieser Woche bekanntgegeben werden.

Ursprünglich war das Update für Juni/Juli dieses Jahres geplant, wurde dann vor kurzem dementiert um keine 24 Stunden darauf wieder angekündigt zu werden. Wie lange entsprechende Mobilfunkanbieter brauchen um die Version an von ihnen mit einem Branding versehenen Geräte anzupassen, ist noch unklar.

Kein Android Update 2.3 alias Gingerbread für das Desire [Update] Doch!

Android GingerbreadWie man seit gestern auf Computerbase und golem.de lesen kann, plant HTC, entgegen ersten Meldungen aus dem Februar, kein offizielles Gingerbread (Android 2.3) Update für das HTC Desire.

Als Begründung nennt man „den Speicher des Gerätes, der mit 512 Megabyte nicht genügend Kapazität aufweisen soll“. Diese Aussage darf man aber ruhigen Gewissens hintergfragen, denn bereits seit Monaten gibt es inoffizielle, sogenannte „Custom ROMs“, mit der Gingerbread Version für das HTC Desire.

Naheliegender dürfte eher sein, dass HTC selbstverständlich eher Interesse daran hat, neue Smartphones zu verkaufen, anstatt alte lange zu pflegen, denn an diesen verdient HTC nichts mehr.

Schade, dass HTC einen solchen Schritt geht, denn ich persönlich mochte die Firma bis jetzt sehr gerne…hiermit hat sich das jedoch gründlich geändert.

Update vpm 15.06.2011 – 17:00

Und schwupps, da hat es sich HTC anders überlegt. Wie auf computerbase geschrieben steht, erscheint das Update doch, man habe „voreilig die Aussage unseres Entwicklerteams weiter gegeben“, heißt es seitens HTC. Ein Termin steht jedoch noch aus. Mal schauen, wie die Stimmung von HTC morgen so sein wird…

App-Vorstellung: WhatsApp

Kostenlos* Nachrichten vom Smartphone aus verschicken ist heute zu Tage kein Problem, zahlreicher Messenging Apps sei dank. WhatsApp macht aber einiges anders, was mich dazu verleitet diese App hier mal etwas näher vorzustellen.

Was ist WhatsApp?

WhatsApp ist auf den ersten Blick eines von vielen Messenging Programmen, über die sich die User austauschen können. Doch WhatsApp ist kein weiterer ICQ, AIM oder Facebook-Chat Client, sondern geht mehr in Richtung „SMS– und MMS-Ersatz“. Das heisst, es wird kein bereits vorhandenes IM-Protokoll samt Accountdaten und Freundeslisten genutzt, sondern WhatsApp nutzt die eigene Handynummer des Benutzers als Identifikation. Das hat zwei grundlegende Vorteile:

1.) Die Registrierung ist mit dem eintragen der Handynummer schnell getan und…

2.) …wer bereits WhatsApp Nutzer in seiner Telefonkontaktliste hat, sieht diese sofort in seiner WhatsApp Liste, dass typische „adden“ von Freunden ist in dieser Form nicht mehr nötig. Neue WhatsApp Benutzer, die schon vorher in der normalen Kontaktliste des Handys waren, tauchen dann auch in der Messengingliste auf.

Features

Die App bietet folgende Funktionen:

– Multiplatform-fähig (Android, iOS, Blackberry, Symbian)
– Gruppenchat
– Push-Benachrichtigungen
– Senden von kostenlosen Textnachrichten, Bildern, Videos, uvm.

Was macht WhatsApp nun anders/besser?

Gruppenchat

Neben der oben bereits erwähnten Identifikation über die Handynummer bietet die Anwendung auch einen Gruppenchat. Bis zu 10 Teilnehmer können in einen einzigen Chat geladen werden um sich gemeinsam zu unterhalten und/oder Bilder, Videos, etc. auszutauschen.

Push-Benachrichtigungen

Durch den Einsatz von Push-Benachrichtigungen schont die App zum einen den Akku, da der Dienst nur in vollem Umfang aktiv wird wenn man a) selber schreibt oder b) eine Nachricht bekommt. Dazu lässt sich einstellen, dass die erhaltene Nachricht direkt auf dem Homescreen angezeigt wird. Sehr komfortabel um auf den ersten Blick zu sehen, was geschrieben wurde.

Senden von Text, Bildern, Videos, Musik, etc.

WhatsApp ermöglicht neben dem reinen Versand von Textnachrichten auch das Senden von Bildern, Sound und Videodateien. Zusätzlich lassen sich Kontakte sowie der aktuelle Standort in Form von Google-Maps Daten schicken. Somit hat man eine einfache und schnelle Alternative zum Austausch via E-Mail, wenn man nicht gerade andere als diegenannten Dateitypen verschicken möchte.

Screenshots

Da ich auf Screenshots wegen der zu sehenden Namen, Bilder und Historys zu viel „zensieren“ müsste, verzichte ich an dieser Stelle darauf. Die App bietet ein schlichtes Aussehen mit einem gewohnten Aufbau wie bei gängigen Messenger-Apps.

Fazit

Die Anwendung ist eine ideale Ergänzung/Alternative zu SMS/MMS und erfreut sich nicht nur in meinem Bekanntenkreis steigender Beliebtheit. Da die meisten Smartphonebesitzer auch einen Datentarif ihr Eigen nennen, lässt sich durch den Einsatz von WhatsApp komfortabel Geld sparen. Sinn macht die Anwendung jedoch erst richtig, wenn man die mobile Internetverbindung durchgängig aktiviert hat, um die gleiche Erreichbarkeit wie bei einer SMS zu bieten.

WhatsApp im Market: https://market.android.com/details?id=com.whatsapp

Zu erwähnen ist noch, dass die App im ersten Jahr kostenlos ist, danach pro Jahr eine Gebühr von $1.99 (aktuell rund 1,36€) fällig. Doch innerhalb eines Jahres kann sich viel im App-Bereich tun und das erste Jahr ist garantiert kostenlos.

*Kostenlos meint in diesem Fall, dass der Versand einzelner Nachrichten keine Gebühren verursacht. Die mobile Internetverbindung, falls nicht über WLAN online, verursacht natürlich providerabhängige Kosten.