Archiv der Kategorie: Apps – Testberichte

Alle Testberichte zu Android Apps finden sich hier.

Testbericht – GPS Tracker

gpstracker-qr-codeDem Desire auf der Spur.

Wer sein Desire gerne als GPS Tracker System benutzen möchte um Strecken aufzuzeichnen oder den aktuellen Standort seines Smartphones zu erfahren, findet mit der GPS Tracker App die passende Anwendung.

Was ist GPS Tracker?

GPS Tracker ist eine App, die mit Hilfe von GPS Standortdaten in einem Onlineprofil aufzeichnet und in einem Login-Bereich zur Verfügung stellt oder auf Wunsch nur lokal auf dem Gerät wiedergibt. Neben dem Aufzeichnen von Strecken ist es aber auch möglich, über eine eingebaute Funktion mittels einer SMS das Desire aufzufordern, den GPS Tracker zu starten und seinen Standort zu melden. Online kann das dann eingesehen werden. Nützlich, wenn man sein Desire verloren hat.

Funktionsweise

GPS Tracker ist eine kleine App, die sich über den Android Market installieren lässt. Nach dem Download und der Instalaltion benötigt man dann noch ein (kostenloses) Profil auf der Seite www.instamapper.com, um auf den vollen Funktionsumfang zugreifen zu können. Über dieses Profil lassen sich dann die aufgezeichneten Routen abrufen, der aktuelle Standort des Gerätes bestimmen, mittels einer API auf die Daten von anderen Diensten aus zugreifen oder die gespeicherten Informationen in verschiedenen Dateiformaten exportieren.

Instamapper stellt einem die letzten 100.000 Standortpunkte pro Gerät zur Verfügung. Das reicht bei Dauerbetrieb(!) für fast einen Monat (laut Entwicklerangaben) an Trackingdaten.

Die App…

Nach dem Start der App wird man aufgefortdet einen „device key“ anzugeben. Diesen generiert man in seinem Instamapper Profil auf der Webseite. Nachdem man ihn in den Einstellungen (Menü-Knopf) eingetragen hat, ist die App einsatzbereit. Die Anwendung selbst zeigt einem dann die aktuellen Standortkoordinaten, sowie Geschwindigkeit und Lage an.

In den Einstellungen lässt sich darüber hinaus auch festlegen, in welchen Zeitabständen GPS Tracker Daten an den Server sendet. Je öfert, desto genauer wird nachher das Routentracking. Die App kann im Hintergrund laufen, was es ermöglicht das Gerät nebenbei wie gewohnt zu nutzen. Den erhöhten Akkuverbrauch für das Tracking sollte man dabei aber bedenken (besonders in Kombination mit einer aktiven Internetverbindung).

Ebenso lässt sich in den Optionen die SMS-Aktivierung einstellen: Ist der Haken gesetzt, lässt sich mit diversen SMS-„Codes“ der GPS Tracker aus der ferne starten, um online Einsicht auf den Standort zu bekommen. Im Test funktionierte das einwandfrei, sowohl zum starten als auch stoppen des Trackingvorgangs! Sehr nützlich, sollte man sein Desire mal verloren haben.

…in Kombination mit dem Onlineprofil

Wer nun eine Internetverbindung während des Trackingvorgangs aktiv hat, kann online in seinem Profil den aktuellen Standort des Gerätes abrufen. Das Profil erlaubt das Anlegen mehrer „device keys“ zum aufzeichnen verschiedener Geräte über ein Profil. Das gesamte Tracking geschieht dabei in Echtzeit. Das heißt: bewegt sich das Gerät, seht ihr es sofort auch im Profil auf einer Karte, die auf Google-Maps basiert. Bricht für kurze Zeit die Verbindung zum Internet ab, speichert die App bis zu 100 Positionen zwischen, um sie bei reaktivierter Verbindung an das Profil zu reichen.

Die gespeicherten Routen können dann exportiert werden und für andere Anwendungen und Dienste genutzt werden. Durch die angebotene API lässt sich ein Link erstellen, der einem eine Livemap zur Verfügung stellt, die dann auf Webseiten eingebunden werden kann. Auf Wunsch auch als mobile, platzsparende Ansicht.

Bedienung

Die Bedienung funktioniert tadellos. Die App ist schlicht und bietet in seinem einzigen Menü alle Einstellungen selbsterklärend an. Auch die Anzeige der Positionsdaten ist auf einen Blick ersichtlich und im laufenden Betrieb über die Android Statusleiste im oberen Bereich erreichbar.

Auch die Webseite von Instamapper ist schlicht und übersichtlich. Die Oberfläche ist dabei, wie die App, in englischer Sprache gehalten, jedoch einfach umschrieben und damit für viele problemlos lesbar, auch ohne die Sprache zu 100 Prozent beherschen zu müssen.

Stabilität

Während der gesamten Tests lief die App durchgehend stabil, schnell und zuverlässig. Die Verbindung bricht in innenräumen zwar öfters ab, was jedoch nicht am Programm selbst, sondern an der GPS Technik liegt.

Fazit

GPS Tracker lässt in seinem Anwendungsgebiet keine Wünsche offen. Es ist erstaunlich, wie zuverlässig die App läuft und welchen Funktionsumfang sie bietet. Das ganze kostenlos! Sicher muss jedem bewusst sein, dass seine Standortdaten damit „irgendwo“ im Internet gespeichert werden. Sie sind aber durch einen Login-Bereich geschützt und da bei der Profilregistrierung keine persönlichen Daten in Form von Name oder Adresse fällig werden, ist eine persönliche Zuordnung nicht möglich.

Wer auf der Suche nach einem Trackingsystem ist, wird mit dieser App seine wahre Freude haben!

Instamapper Anleitung auf der Webseite: http://www.instamapper.com/howto.html
GPS Tracker im Android-Market: market://search?q=pname:demo.GPSTracker

Testbericht – RemoteDroid

qr-code-remotedroidMaus und Tastatur des PC fernsteuern

Wer auf der Suche nach einer Fernbedienung für seine Computermaus und Tastatur ist, könnte in dem Programm RemoteDroid eine geeignete Software gefunden haben.

Im nachfolgenden Test möchte ich auf die Features, die Einrichtung und die Benutzung der App eingehen.

RemoteDroid Funktionsweise

RemoteDroid besteht aus zwei Teilen: Der App für das Smartphone und dem Server für den PC, der den Service zur Verfügung stellt und dem Smartphone die Verbindung (über das Netzwerk/WLAN) ermöglicht. Die App, die das Desire mit dem PC verbindet, lässt sich wie gewohnt im Android-Market herunterladen, den Server gibt es auf der Google-Code Seite des Projekts zum Download.

Einrichtung

RemoteDroidServer

Der Server von RemoteDroid ist schnell eingerichtet und besteht nur aus zwei winzigen Dateien (entpackt 135 kb). Nach dem Start der .jar oder der .bat Datei ist der Server auch schon startklar. Es gibt keine weiteren Einstellungen vorzunhemen (unter Umständen Firewallfreigaben).

RemoteDroid App

Auf seiten des Smartphones geht es ähnlich schnell: Nach dem Download und dem Start der App wird man aufgefordert die IP des Zielcomputer (auf dem der Server bereits gestartet sein sollte) einzugeben. Nach einem „Klick“ auf „Connect“ ist man sofort mit dem gewünschten PC verbunden und bekommt auf dem Display des Desire ein von Notebooks bekanntes Touchpad präsentiert.

Nun kann man direkt durch berühren des Touchpad auf dem Display die Maus auf dem PC bewegen und mit Hilfe der zwei Tastenfelder, die für Links- und Rechtsklicks stehen, Aktionen auslösen. Zwischen den zwei eingeblendeten Tasten befindet sich noch ein Tastatursymbol, mit dem man die androidtypische Tastatur einblenden kann und über diese Tastenanschläge auf dem PC ausführt.

Hat man genug getan, schließt man die App sowie den Server einfach und die Verbindung ist getrennt.

Bedienbarkeit

Die Bedienung klappt relativ gut, wenn anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig. In den Einstellungen, aufrufbar im „Connect-Bildschirm“ der App, lassen sich einge Einstellungen für die Mausempfindlichkeit sowie zur Funktionsweise des Touchpads einstellen. Auf diese Weise kann man in gewissem Maße die Bedienbarkeit der App an seine Bedürfnisse anpassen, was in meinen Tests auch gut geklappt hat.

Ebenso lief die App durchgehend stabil. Während der Laufzeit eines Films und meheren weiteren Kurzeinsätzen hatte die App keine Abstürze oder Fehlermeldungen hervorgerufen und hinterlässt somit ein positives Bild.

Screenshots/Video

Fazit

Mit RemoteDroid findet man einen gute Fernsteuerung für seinen PC, die sich schnell einrichten lässt und gut auf Benutzereingaben reagiert. Wer abends gemütlich aus dem Bett raus noch einen Film schauen will, kann dank dieser App seiner Faulheit freien Lauf lassen und das ganze bequem aus der Ferne starten und steuern. Natürlich kann man die App auch für „sinnvolle“ Tätigkeiten nutzen, um z.B. Präsentationen zu steuern, ohne jedesmal am Rechner stehen zu müssen. Langes Arbeiten nur über das Desire samt App dürfte allerdings schnell unbequem werden. Eine „echte“ Tastatur und Maus liefern eben mehr Komfort und präzisere Einageben. Alles in Allem jedoch eine klasse App und klar empfehlenswert!

Testbericht – PhotoFunia

Bildmontage auf Knopfdruck

Mit PhotoFunia liefert der Entwickler eine kleine App, mit dessen Hilfe sich voll automatisch Bildmontagen anfertigen lassen.

Zu diesem Zweck greift die App auf eine vorgefertigte Liste an Motiven über das Internet zu, aus der der Anwender ein für sich passendes Bild wählen kann. Nach der Auswahl der Vorlage entscheidet man sich noch für ein Bild von seinem Desire und schickt es ab. Nach einer kurzen Upload- und Berechnungsphase wird das fertige Bild runtergaleden und kann gespeichert werden. Die Bilder werden dabei in einem extra Media Ordner namens „Photofunia“ gespeichert.

Umfang

Die App liefert satte 179 Motiv-Vorlagen, aus denen der Nutzer frei wählen kann. Einige Motive wirken ähnlich, die meisten unterscheiden sich jedoch, wodurch für jeden was passendes zu finden sein sollte. Zu beachten ist hierbei, dass die Bilder aus dem Internet geladen werden, ebenso wird beim auswähhlen des eigenen Bildes dieses hochgeladen und auf dem Server verarbeitet. Wer also mehrere Bilder zusammenstellen möchte, sollte das ganze über eine WLAN Verbindung machen, um seinen Traffic zu schonen.

Bedienbarkeit

An der Bedienbarkeit lässt sich wenig falsch machen. Mit wenigen Klicks ist das Motiv gewählt, hochgeladen, bearbeitet und wieder gespeichert.

Screenshots

Fazit

Der rießige Umfang und die Einfachheit der App sind Pluspunkte die man gerne auch bei anderen Apps sehen will. Die Krönung ist aber: Die Bildmontage klappt erstaunlich gut! Abgesehen von Motiven, bei denen das eigene Gesicht auf einen fremden Körper gebracht wird, klappen alle Anpassungen voll automatisch und in sehr ansehnlicher Qualität.

Wer sich vor dem Download bereits einen ersten Eindruck von der Funktionsweise machen möchte, findet im auch von seinem Rechner aus auf der Seite http://www.photofunia.com/ den gleichen FUnktionsumfang und das gleiche Prinzip, wie es die App ermöglicht. Nur eben vom PC aus.

Für alle, die einfach und schnell Bildmontagen anfertigen wollen eine sehr nützliche App.

Android-Market Link: market://search?q=pname:com.photofunia.android

Testbericht – Air Control Lite

air control lite qr codeSpaß für Koordinatoren

Mit Air Control Lite wird die Koordinationsfähigkeit des Spielers auf die Probe gestellt.

Spielprinzip

Das Spielprinzip von Air Control Lite ist schnell erklärt: Der Spieler sieht auf dem Bildschirm einen Flughafen von oben. Dieser Flughafen hat drei unterschiedliche Landeplätze. Zufallsgeneriert kommen nun vom Bildschirmrand verschiedene Flugzeugtypen und Hubschrauber ins Bild geflogen. Der Spieler muss durch ziehen von Flugrouten (auf dem Touchdisplay) diese Flugobjekte dann zur richtigen Landebahn führen. Das knifflige dabei ist, dass die Flugzeuge sich dabei nicht berühren dürfen, denn sonst ist das Spiel vorbei. Jedes erfolgreich in den Flughafen gelotste Flugzeug bringt einen Punkt. Dank Ranglisten motiviert das Spiel und treibt den Spieler immer weiter an („Ein Flugzeug geht noch mehr!„).

Umfang

Das Spiel bietet in der Lite Version (durch Werbung finanziert) zwei unterschiedliche Flugfelder in zwei Modi an. Die kostenpflichtige Version liefert hier einen weiteren Flughafen (Flugzeugträger). In den Einstellungen lassen sich einige grundlegende Optionen vornehmen, wie z.B. Sound on/off, Vibration on/off, etc. (siehe Screenshot). Man hat somit schnell alles gesehen, viel Abwechslung gibt es nicht.

Bedienbarkeit

Die Bedienung über das Touchdisplay funktioniert nahezu ohne Probleme. Die „gezeichneten“ Routen werden in der Regel richtig umgesetzt, nur selten kommt es vor, dass man bei zwei dicht nebeneinander fliegenden Objekten das falsche markiert. Auch im schlichten Menü klappt das Bedienen dank ausreichend großer Schaltflächen tadellos.

Screenshots

Einige Eindrücke direkt aus dem Spiel heraus:

Fazit

Trotz des geringen Umfangs und der mangelnden Abwechslung fesselt das Spiel für einige Zeit. Man hat das Prinzip schnell gelernt und versucht seinen Highscore immer weiter nach oben zu treiben. Nichts für Spieler die es gerne ruhig angehen lassen.

Testbericht – 2 Spieler Reaktor

Unterhaltung für zwei an einem Desire

Barcode 2 Spieler ReaktorSpiele gibt es im Android Market wie Sand am Meer. Ebenso multiplayertaugliche Titel. Doch Spiele, die sich mit mehreren Spielern an einem Gerät spielen lassen, sind eher selten. 2 Spieler Reaktor ist eines davon und das möchte ich in diesem Test einmal vorstellen.

Spielprinzip

2 Spieler Reaktor ist, wie der Name evtl. schon vermuten lässt, ein Reaktionsspiel für zwei Spieler. Eine kostenpflichtige Version namens 4 Spieler Reaktor ist ebenfalls im Market erhältlich, wird aber hier in meinem Test nicht weiter erwähnt. Ich konzentriere mich auf die kostenlose 2 Spieler Variante, die mit etwas weniger Spielmodie aufwartet.

Es gibt folgende 12 spielbare Modi:

  • Wenns weiss wird
  • Farbnamen
  • 3 Figuren
  • Gleichungen
  • 5 Verschiedene
  • Maus Käse
  • Hauptstädte
  • Countdown
  • Trauriges Gesicht
  • Kollidierende Figuren
  • Paare
  • Bevölkerung

In allen Spielmodie geht es darum, am schnellsten zu reagieren und bei einer richtigen Lösung, oder je nachdem was der aktuelle Spielmodus fordert, auf seine Hälfte des Displays zu tippen. Tippt man falsch, gibt es einen Punkt Abzug, liegt man richtig, gibt es einen Punkt gutgeschrieben. Das Punktelimit für jedes Spiel lässt sich in den Einstellungen vornehmen, ebenso den gewünschten Spielmodus.

Die Spielmodi im Detail

Die meisten der Spielmodi sind selbsterklärend. So geht es bei „Wenns weiss wird“ darum, auf seine Displayhälfte zu tippen, sobald der mittlere Spielbereich weiss wird. Bei „Farbnamen“ kommt es darauf an, zu tippen, sobald die angezeigte Farbe auch in selbiger erscheint. So wäre GELB falsch, während BLAU richtig wäre. Hier müsste man dann auf den Bildschrim tippen. Bei „3 Figuren“ geht es darum in ein aus sechs Feldern bestehendes und sich änderndes Symbolgitter zu tippen, sobald drei mal das gleiche Symbol zu sehen ist. Bei „Gleichungen“ wird getippt, sobald eine richtige Gleichung angezeigt wird.

So setzt sich das Prinzip in allen Modi fort. Sollte der Titel mal nicht aussagekräftig genug sein, weist ein Hinweistext im laufenden Spiel nochmals auf die vorgehensweise in dem gewählten Modus hin.

Bedienbarkeit

Im Spielmenü von 2 Spieler Reaktor lässt sich alles wichtige einstellen. Neben der Anzahl der Punkt pro Runde und die gewünschten Spielmodi, kann man eine zufällige Auswahl der Modi festlegen oder den Abstand zwischen den Spielmodiwechseln verkürzen.

Die Spielfläche reagiert gut auf die Eingaben und unterscheidet in der Regel immer richtig, wer gerade zuerst getippt hat. Man hat zwar manchmal das Gefühl, man hätte früher als sein Gegenüber getippt, dabei dürfte es sich jedoch um eine subjektive Einschätzung handeln, die nicht immer ganz Korrekt ist. Schließlich sprechen wir hier nur von Bruchteilen von Sekunden, die zwischen dem Tippen von zwei Spielern liegen können.

Etwas störend dürfte es sein, dass es keine direkte Pausefunktion gibt. Es gibt lediglich den Umweg über den „Home“-Button des Desires. Drück man diesen pausiert das laufende Spiel im Hintergrund. Startet man nun 2 Spieler Reaktor wieder, fährt das Spiel an der pausierten Stelle fort. Eine direkt integrierte Pausefunktion würde sich als nützlicher erweisen.

Screenshots

Einige Eindrücke direkt aus dem Spiel heraus.

Fazit

2 Spieler Reaktor bietet aufgrund des Spielprinzips ungeheuer viel Spaß an einem Desire. So kommen auch Menschen in den Genuss, die selber kein Desire besitzen. Dazu ist die Schadenfreude einfach zu groß, wenn sich der Gegenüber vertippt oder einfach nur falsch liegt und sich dabei so richtig ärgert. Eine klare Empfehlung um auch mal langweillige Abende zu überbrücken. Spielpartner vorrausgesetzt.

2 Spieler Reaktor im Android-Market: market://search?q=pname:coolcherrytrees.games.reactor