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Android Market als Web Store

Google demonstrierte vor zwei Tagen auf einer Presseveranstaltung einige neue Details zu Android 3.0 sowie zu Android und dessen Umgebung selbst.

So stellte das Unternehmen nun den Android-Market „Web Store“ vor, der es ermöglicht den bekannten Market auch vom PC aus anzusurfen und darin zu stöbern. Zu erreichen ist der Market unter der Adresse http://market.android.com/. Dort lassen sich alle Apps komfortabel suchen, kaufen/downloaden und auf dem Smartphone installieren. Dabei stehen die gleichen (wenigen) Zahlungsmethoden wie auch auf dem Smartphone aus zur Verfügung. Ein Google-Konto natürlich vorrausgesetzt.

webstore market android

Zusätzlich dazu bietet Google nun auch die Möglichkeit an, dierekt aus Apps heraus Zusatzinhalte zu verkaufen, was für potentielle Entwickler sehr von Interesse sein dürfte. Dazu bietet das Unternehmen auch eine passendes SDK für Entwickler an, die ihre Anwendungen um dieses Feature erweitern können.

Android – Neuer App Market

Android-MarketGoogle plant die Veröffentlichung einer neuen Version des Android Markets für Ende Dezember diesen Jahres. Der überarbeitete Market soll eine bessere Kategorieverwaltung bieten sowie optisch übersichtlicher gestaltet werden. Damit würde Google an der Kritik arbeiten, dass sich bestimmte Apps schlecht nach Kategorien sortieren lassen würden.

Zusätzlich findet auch das bereits angekündigte Altersfreigabesystem seinen Weg auf die Smartphones.

Eine weitere Änderung dürfte aus „Käufersicht“ nicht sonderlich erfreulich sein: Ist es aktuell noch möglich gekaufte Apps noch nach bis zu 24 Stunden zurückzugeben, wird dieses Zeitfenster ab der kommenden Version auf magere 15 Minuten beschnitten. Google möchte damit den Verkäufern entgegenkommen und verweist darauf, das die meisten Rückgaben von Apps bereits jetzt in den ersten Minuten nach dem Kauf getätigt werden.

An welchem Tag genau der Release stattfindet, ist aktuell noch nicht bekannt. Laut einigen Berichten im Internet gibt es aber bereits jetzt Möglichkeiten, an die kommende Version zu gelangen.

Anleitung – Android 2.2: Apps auf die SD Karte

Dank Froyo wandern Apps nun auf die SD Karte.

Nachdem nun auch die meisten Desire Besitzer in den Genuss von Android 2.2 alias Froyo kommen, können auch fast alle eine der wichtigsten Funktionen der neuen Version nutzen: Apps auf der SD Karte installieren, bzw. auf diese verschieben.

Bereits vorher war das zwar mit der einen oder anderen App inoffiziell möglich, dank Froyo wird das ganze aber offiziell. Dazu muss die gewünschte App aber auch dementsprechend programmiert sein. Ältere Apps lassen sich deshalb weiterhin nicht „offiziell“ auf der SD Karte ablegen, viele neue Apps unterstützen diese Funktion jedoch bereits, weitere werden folgen.

Hauptvorteil der Auslagerung von Apps: Mehr Speicher. Vorher lagerten alle installierten Apps auf dem beschränkten internen Speicher des Desire. Das hat, je nach Anzahl und Größe der installierten Apps, schnell zu Platzproblemen geführt. Jetzt lassen sich fast belieb viele Apps installieren, je nach eingerichteter SD-Karte.

Vorgehensweise

Der Weg, um bereits vorhande Apps auf die SD-Karte zu schieben ist sehr simpel:

Öffnet im Menü die „Einstellungen“ des Desire, wählt „Anwendungen„->“Anwendungen verwalten“ aus. Ab Android 2.2 habt ihr hier nun vier Reiter im oberen Bereich zur Auswahl. Wählt einfach „Alle Anwendungen„, sucht die App, die verschoben werden soll aus und tippt die zu verschiebende App an. Im daraufhin erscheinenden Fenster seht ihr nun den Button „Auf SD-Karte verschieben„. Ist der Button hell unterlegt, lässt sich die Funktion auf diese App anwenden. Sollte der Button dunkel hinterlegt sein, unterstützt die App dieses Feature nicht. Mit einem weiteren Tippen ist die App in Sekundenschnelle verschoeben.

Diese Schritte könnt ihr bei allen gewünschten Apps durchführen. Im Reiter „Auf SD-Karte“ seht ihr dann alle Anwendungen, die es vom internen Speicher des Desire auf die SD-Karte geschafft haben.

Testbericht – Air Control Lite

air control lite qr codeSpaß für Koordinatoren

Mit Air Control Lite wird die Koordinationsfähigkeit des Spielers auf die Probe gestellt.

Spielprinzip

Das Spielprinzip von Air Control Lite ist schnell erklärt: Der Spieler sieht auf dem Bildschirm einen Flughafen von oben. Dieser Flughafen hat drei unterschiedliche Landeplätze. Zufallsgeneriert kommen nun vom Bildschirmrand verschiedene Flugzeugtypen und Hubschrauber ins Bild geflogen. Der Spieler muss durch ziehen von Flugrouten (auf dem Touchdisplay) diese Flugobjekte dann zur richtigen Landebahn führen. Das knifflige dabei ist, dass die Flugzeuge sich dabei nicht berühren dürfen, denn sonst ist das Spiel vorbei. Jedes erfolgreich in den Flughafen gelotste Flugzeug bringt einen Punkt. Dank Ranglisten motiviert das Spiel und treibt den Spieler immer weiter an („Ein Flugzeug geht noch mehr!„).

Umfang

Das Spiel bietet in der Lite Version (durch Werbung finanziert) zwei unterschiedliche Flugfelder in zwei Modi an. Die kostenpflichtige Version liefert hier einen weiteren Flughafen (Flugzeugträger). In den Einstellungen lassen sich einige grundlegende Optionen vornehmen, wie z.B. Sound on/off, Vibration on/off, etc. (siehe Screenshot). Man hat somit schnell alles gesehen, viel Abwechslung gibt es nicht.

Bedienbarkeit

Die Bedienung über das Touchdisplay funktioniert nahezu ohne Probleme. Die „gezeichneten“ Routen werden in der Regel richtig umgesetzt, nur selten kommt es vor, dass man bei zwei dicht nebeneinander fliegenden Objekten das falsche markiert. Auch im schlichten Menü klappt das Bedienen dank ausreichend großer Schaltflächen tadellos.

Screenshots

Einige Eindrücke direkt aus dem Spiel heraus:

Fazit

Trotz des geringen Umfangs und der mangelnden Abwechslung fesselt das Spiel für einige Zeit. Man hat das Prinzip schnell gelernt und versucht seinen Highscore immer weiter nach oben zu treiben. Nichts für Spieler die es gerne ruhig angehen lassen.

Android Programmierung – Die ersten Schritte

android-javaAndroid bietet aufgrund seiner offenen Gestaltung eine gute Basis um eigene Applikationen für das System zu programmieren. Der Einstieg fällt dabei relativ leicht, da einem mit dem Android SDK und diversen Eclipse Erweiterungen die nötigen Hilfsmittel direkt an die Hand gegeben werden.

Da ich mich selbst erst in diese Thematik einarbeite, verzichte ich darauf, eine eigene Anleitung zu schreiben und verweise lieber auf bereits vorhandene und erprobte Hilfen, die mir den Einstieg sehr erleichtert haben. Vorweg sei gesagt: Wer die Programmiersprache Java kann, ist klar im Vorteil.

Die ersten Anlaufstellen

Als erstes empfehle ich euch diesen Forenbeitrag im pocketpc.ch Forum. Dort werden kurz die ersten Schritte erklärt, was ihr alles benötigt und gleich auch ein erstes „HelloWorld“ Programm geschrieben.

In diesem Forenbeitrag erfahrt ihr auch, dass ihr folgende Programme braucht:

Eclipse als Entwicklungsumgebung http://www.eclipse.org/downloads/ (Es geht natürlich auch eine andere, aber es gibt bereits viele Plugins für Eclipse, dazu ist es kostenlos).

Dazu das oben erwähnte Android SDK (SDK = Software development kit) – http://developer.android.com/sdk/index.html

Dazu kommt dann noch das Android Development Tools (ADT) Plugin für Eclipse. Wie ihr dieses runterladen udn einrichten könnt, wird im oben gennanten Forenbeitrag beschrieben.

Wer sich allgemein mit der Programmiersprache Java beschäftigen möchte, findet hier bei Galileo Computing ein kostenloses Buch zum Download. Sehr empfehelenswert und umfangreich! – http://openbook.galileocomputing.de/javainsel8/

Was dann?

Habt ihr den Forenbeitrag abgearbeitet, solltet ihr schonmal einen kleinen Einblick in die Androidprogrammierung bekommen haben und eure Entwicklungsumgebung auf Android angepasst sein. Danach heißt es ab auf die offizielle Android Developer Seite (englisch) unter http://developer.android.com/index.html gehen und sich durch die Beiträge hangeln. Im Unterpunkt Developer´s Guide finden sich alle nötigen Informationen samt Tutorials und Befehls-Referenzen um das gesamte Spektrum der Androidprogrammierung zu verstehen.

Habt Geduld, lest fleißig und lasst euch durch kleine Fehler nicht unterkriegen. Alles braucht seine Zeit.