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Testbericht – „Touchscreen-taugliche Handschuhe“

Der Kälte getrotzt!

Der Winter ist da und zeigt sich aktuell in vielen Teilen des Landes mit den dazu passenden Temperaturen um den Gefrierpunkt. Als Smartphonebesitzer hat man es hier nicht immer leicht, ohne Frostbeulen sein Mobiltelefon zu bedienen. Abhilfe sollen hier „Touchscreen Handschuhe“ bringen. In diesem Test habe ich mir ein solches paar unter die Lupe genommen und getestet. Genauer gesagt die 2stoned Touch Screen Handschuhe City Style.

Preis, Verpackung und Versand

Bestellt wurden die Handschuhe über Amazons Marketplace zu einem Preis von 14,95 € (+3,95 Versand = 18,90 €), geliefert wurde sie innerhalb eines(!) Tages vom Händler Underground-Shopping. Über die Lieferzeit kann man sich somit absolut nicht beschweren, top! Preislich liegen die Handschuhe im Mittelfeld. Es gibt durchaus billigere Angebote, aber auch preislich teurere Produkte dieser Kategorie.

Verpackt sind die Handschuhe in einer Plastikverpackung die in einem gepolsterten Briefumschlag verschickt wird. Für Handschuhe absolut ausreichend, es kann ja wenig beim Knicken kaputt gehen.

Wie ermittlere ich meine Handschuhgröße?

Vor der Bestellung habe ich gesehen, dass es die Handschuhe in den Größen S/M und L/XL gibt. Gerade bei Touchscreen-Handschuhen möchte man ja ein angenehmes und passendes Sitzgefühl haben. Also sollte man seine Größe genau kennen. Das geht mit folgender Seite ganz leicht: Handschuhgröße feststellen

Anhand der dortigen Tabelle habe ich bei meinem Handumfang von 22,5 cm die Handschuhe in der Größe S/M bestellt. Sie sitzen soweit an den Fingern gut, nur bei den Fingerzwischenräumen ist leichte Spannung zu merken, wenn man die Finger komplett spreizt. Bei der Bedienung macht es keinen Unterschied. Ob der Stoff dadurch aber mehr strapaziert wird und Schaden nimmt, kann erst ein Langzeittest zeigen. Nach aktuell zwei Wochen im Einsatz befindet sich der Stoff noch in einem tadellosen Zustand, wie am Tag der Lieferung.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte je nach Handumfang eine Nummer Größer wählen, auf die Gefahr hin, dass die Handschuhe dann etwas lockerer an den Fingern sind und dadurch die Bedienung eingeschränkt wird.

Qualität und Handhabung

Die Handschuhe bestehen laut Hersteller aus 60% Acrylic, 20% Nylon, 10% Spandex, 10% Silbergarn. Das Silbergarn ist, je nach Farbwahl der Handschuhe (zur Wahl stehen Anthrazit, Beige, Grau), mehr oder weniger stark an den Fingerspitzen sichtbar.

Der Stoff und die Verarbeitung gehören zum oberen Mittelfeld. Einzelne Silbergarnfäden stehen für meinen Geschmack zu sehr an den Fingern ab und nicht alle Nähte (Fingerzwischenräume) wirken 100% perfekt. Für den Preis jedoch absolut in Ordnung und keinesfalls minderwertig.

Die Form der beiden Handschuhe ist identisch, es wird also keine Unterscheidung zwischen linker und rechter Hand gemacht. Lediglich der Aufdruck des Logos am handgelenk eines Handschuhs lässt es für wahrscheinlich erachten, dass dieser eher auf die rechte hand gehört (damit das Logo außen ist). Von Bedeutung ist das jedoch nicht, die Handschuhe sitzen auf beiden Händen gut.

Angezogen fühlen sich die Handschuhe angenehm auf der Haut an. Bei diversen Konkurrenzprodukten hört man öfters von leicht kratzigem Stoff und unangenehmen Hautgefühl. Bei den hier getesteten Handschuhen war das nicht der Fall.

Die Handschuhe an sich sind nicht sonderlich dick und somit nicht für Rekordwinter gedacht. Viel mehr eignen sie sich für die aktuellen Temperaturen rund um den Gefrierpunkt (+/- 5-10°C).

Die entscheidende Frage lautet jetzt natürlich: Wie gut lässt sich das Smartphone bedienen? Die kurze Antwort: nahezu optimal!

Getestet habe ich die Handschuhe, wie alle anderen Produkte, mit meinem HTC Desire. Während der Tests befand sich durchgehend noch eine Displayschutzfolie auf dem Gerät. In der Bedienung mit den Handschuhen konnte ich kaum Unterschiede feststellen. Natürlich werden die Finger durch die Handschuhe etwas „dicker“ und man muss je nach aktueller Anwendung etwas genauer „zielen“. Aber selbst bei recht zügigem Tippen von SMS konnte ich nach einigen Sätzen fast wie gewohnt über das Display gleiten.

Sicherlich kommt es dabei auch darauf an, wie oft man sein Smartphone sonst benutzt. Ich habe es täglich mehrere Stunden im Einsatz, sei es zum Surfen oder Tippen von Nachrichten. Daher habe ich generell ein gutes „Handling“ mit dem Gerät, weswegen mir die „Umstellung“ durch die Bedienung mit Handschuhen weniger Probleme bereitet, als es vllt. bei einem „Wenig-Nutzer“ der Fall sein sollte.

Generell sei jedoch gesagt: Die Handschuhe stören die Bedienung kaum. Natürlich gibt es weiterhin einen leichten Unterschied zur Nutzung des Geräts ohne Handschuhe, das ist aber vernachlässigbar. In der Regel ist es nicht nötig eine Geste erneut ausführen zu müsse, das Display registriert trotz des Stoffes jede Berührung. Man ist also nicht mehr dazu gezwungen seine schönen, warmen Handschuhe ausziehen zu müssen um mal eben etwas zu tippen.

Getestet hatte ich verschiedene Szenarien, sei es surfen mit dem Standard-Browser, SMS, E-Mails oder das Navigieren durch die Menüs.

Bilder

Fazit

Nach rund zwei Wochen im Einsatz bin ich sehr zufrieden mit den Handschuhen. Bei den aktuellen Temperaturen zwischen 0-5°C haben diese genau die richtige Dicke um warm genug zu halten und nicht zu stören. Sogar einige Grad weiter ins Minus sollten kein Problem darstellen um weiterhin warme Hände zu haben. Berührungen registriert das Smartphone nahzeu ohne Unterschied, ob es nun schnelles Tippen von SMS ist, oder gemütliches Surfen und Navigieren durch die Menüs. Für den Preis von rund 15€ ein aufjedenfall zu empfehlendes Produkt, dass dank drei auswählbarer Farben auch etwas mehr Auswahl lässt, als es viele andere Produkte dieser Art tun. Der Stoff hält auch nach langem Tragen problemlos und weist keine Gebrauchsspuren auf. Mangels Schneefall konnte ich die Handschuhe aber nicht einem ausgiebigem Stresstest während einer Schneeballschlacht unterziehen. Da müssen wir wohl auf den richtigen Winter warten.

Zur Produktseite

Unterschiede: OLED und sLCD Display

Noch häufig wird die Frage gestellt: Wo liegen die Unterschiede zwischen einem HTC Desire mit OLED– und mit sLCD Display? Seit der Produktionsumstellung mitte vergangenen Jahres waren sich viele Käufer unsicher, zu welcher Variante sie greifen sollen, wenn sie denn die Wahl hatten.

Da mir persönlich nur ein Desire mit OLED Bildschirm zur Verfügung steht und ich deshalb selbst keine Vergleiche anstellen kann, verweise ich immer gerne auf folgenden Artikel von cnet. Der Artikel behandelt das Thema recht gut und liefert Vergleichbilder. So kann sich jeder selbst einen Eindruck beider Techniken verschaffen. Ergänzend sollten auch die Kommentare zum Artikel gelesen werden.

Das robuste HTC Desire Display

Lange Zeit war ich am überlegen, wie ich die Robustheit des HTC Desire Display demonstrieren kann ohne dabei mein eigenes und einziges Desire zu gefährden. Man weiss ja nie, was bei so einem Test passieren kann.

Zufälligerweise bin ich heute dann auf folgende Webseite gestoßen, die anhand von Videos sehr schön demonstriert, was das Display des HTC Desire alles aushalten kann. Als Vorgeschmack gibt es hier ein Video, die restlichen können auf der Webseite eingesehen werden.

Anmerkung: Wie auf der Webseite der Videos beschrieben, stammt der Schaden im oberen Bereich des Displays von einem vorhergehenden Sturz des Desires und nicht von den Tests, die durchgeführt wurden.

Zu den weiteren Videos: http://www.scratchdesire.de/

Mein Desire freut sich, es bleibt verschont 😛

Testbericht – FX-CLEAR Displayschutzfolie für HTC Desire

FX Clear Displayschutzfolie-htc-desireSicherer Schutz für dein Display – nach fummeliger Anbringung.

Wer zu den glücklichen Besitzern eines Desires gehört, der möchte sein liebgewonnenes Gerät auch vor bösen Mächten von außerhalb schützen. Einen guten Anfang macht man an dieser Stelle mit der FX-Clear Displayschutzfolie.

Preis, Verpackung und Versand

Die FX-Clear Displayschutzfolie ist zu einem Preis von rund 4,50€ z.B. bei Amazon erhältlich. Anfangs kann man vom leicht hohen Preis abgeschreckt werden, schließlich befindet sich „nur“ eine Folie, ein kleines Mikrofasertuch zum Reinigen des Displays und ein Stück Pappe zum streichen der Folie in der Packung. Vergleichebaren Angeboten liegen oft mehrere Folien bei. Die Folie wurde in einem Briefumschlag innerhalb einer kleinen Plastiktüte versandkostenfrei innerhalb der angegebenen Frist versand.

Qualität und Handhabung

Nach dem Auspacken wird aber klar: Es handelt sich um eine hochwertige Folie. Die Folie ist auf der Seite, die später das Display berührt, mit einer Schutzfolie versehen, damit keine Staubkörner oder anderer Schmutz die anziehende Seite bereits vor dem Anbringen beschmutzen. Vor der Anbringung reinigt man das Display des Desire mit dem mitgelieferten Tuch. Dabei sei gesagt: Es gibt keine staubfreien Umgebungen. Man wird schnell merken, dass nach dem Reinigen sofort kleine Staubfussel auf dem Display erscheinen. Das lässt sich nicht vermeiden. Sucht euch eine möglichst saubere Umgebung (im Badezimmer konnte ich weniger Staubpartikel feststellen als Beispielsweise in meinem Arbeitszimmer, in dem sich ein Teppich befindet) um die Folie anzubringen.

Habt ihr das Display so gut wie möglich gesäubert, zieht ihr eine Seite der Schutzfolie von der Schutzfolie (klingt bischen blöd) ab und bringt sie am Display an. Dabei sollte man bereits jetzt darauf achten, dass die Folie richtig sitzt, denn sie ist für das Desire Display maßgeschneidert. Danach zieht man die Schutzfolie weiter ab und streicht dabei mit dem mitgelieferten Pappstück die Folie auf dem Display glatt. Achtet hierbei auf Luftbläschen die sich bilden können und zieht die Folie unter Umständen ein Stückchen ab um diese zu entfernen.

Bei meinem Test musste ich die Folie zwei mal komplett abziehen, da sich größere Staubpartikel auf dem Display angesammelt hatten, die zu große Luftbläschen gebildet haben und sich nicht mehr „glattbügeln“ liesen. Nachdem ich die Folie beim zweiten mal komplett abgezogen hatte, habe ich diese sogar unter leicht fließendem Wasser durch sanftes Reiben von Fingerabdrücken befreit, ohne das die Folie dabei ihre „Klebefähigkeit“ verloren hätte. Nach einigen Minuten lufttrocknen konnte ich die sie wie beschrieben erneut auftragen.

Desire FX Clear Displayfolie Desire FX Clear Displayfolie 2

Man braucht beim Anbringen etwas Geduld. Bei mir hat es sicherlich rund 20 Minuten gedauert, bis die Folie gut auf dem Display platziert war. Nachträglich lassen sich Luftbläschen durch das Pappstück „rausreiben“. Detaillierte Informationen finden sich auch im mitgelieferten Beipackzettel. Auf den Bildern ist zu sehen, dass ich die Folie am rechten Rand unsauber angebracht habe. Mit etwas mehr Geduld, hätte sich das aber vermeiden lassen.

Nach rund einer Woche mit der Folie sitzt diese immernoch bombenfest, bildete keine neuen Luftbläschen und lässt sich leicht mit dem mitgelieferten Tuch von Fingerabdrücken befreien. An der Qualität der Farben merkt man kaum einen Unterschied. Lediglich das Weiß wirkt mit der Folie nicht ganz so weiß wie ohne. Auch die Bedienung geht mit der Folie wie gewohnt flüssig von der Hand, eine Verschlechterung konnte ich bei intensiver Nutzung nicht feststellen.

Fazit:

Wer auf der Suche nach einem preisgünstigen guten Schutz für sein Desire Display ist und dabei die „Montagearbeiten“ nicht scheut, wird bei der FX-CLEAR Displayschutzfolie ein gutes Produkt finden.

Zur Produktseite auf amazon.de: FX Clear Displayschutzfolie