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Testbericht – Air Control Lite

air control lite qr codeSpaß für Koordinatoren

Mit Air Control Lite wird die Koordinationsfähigkeit des Spielers auf die Probe gestellt.

Spielprinzip

Das Spielprinzip von Air Control Lite ist schnell erklärt: Der Spieler sieht auf dem Bildschirm einen Flughafen von oben. Dieser Flughafen hat drei unterschiedliche Landeplätze. Zufallsgeneriert kommen nun vom Bildschirmrand verschiedene Flugzeugtypen und Hubschrauber ins Bild geflogen. Der Spieler muss durch ziehen von Flugrouten (auf dem Touchdisplay) diese Flugobjekte dann zur richtigen Landebahn führen. Das knifflige dabei ist, dass die Flugzeuge sich dabei nicht berühren dürfen, denn sonst ist das Spiel vorbei. Jedes erfolgreich in den Flughafen gelotste Flugzeug bringt einen Punkt. Dank Ranglisten motiviert das Spiel und treibt den Spieler immer weiter an („Ein Flugzeug geht noch mehr!„).

Umfang

Das Spiel bietet in der Lite Version (durch Werbung finanziert) zwei unterschiedliche Flugfelder in zwei Modi an. Die kostenpflichtige Version liefert hier einen weiteren Flughafen (Flugzeugträger). In den Einstellungen lassen sich einige grundlegende Optionen vornehmen, wie z.B. Sound on/off, Vibration on/off, etc. (siehe Screenshot). Man hat somit schnell alles gesehen, viel Abwechslung gibt es nicht.

Bedienbarkeit

Die Bedienung über das Touchdisplay funktioniert nahezu ohne Probleme. Die „gezeichneten“ Routen werden in der Regel richtig umgesetzt, nur selten kommt es vor, dass man bei zwei dicht nebeneinander fliegenden Objekten das falsche markiert. Auch im schlichten Menü klappt das Bedienen dank ausreichend großer Schaltflächen tadellos.

Screenshots

Einige Eindrücke direkt aus dem Spiel heraus:

Fazit

Trotz des geringen Umfangs und der mangelnden Abwechslung fesselt das Spiel für einige Zeit. Man hat das Prinzip schnell gelernt und versucht seinen Highscore immer weiter nach oben zu treiben. Nichts für Spieler die es gerne ruhig angehen lassen.

Testbericht – 2 Spieler Reaktor

Unterhaltung für zwei an einem Desire

Barcode 2 Spieler ReaktorSpiele gibt es im Android Market wie Sand am Meer. Ebenso multiplayertaugliche Titel. Doch Spiele, die sich mit mehreren Spielern an einem Gerät spielen lassen, sind eher selten. 2 Spieler Reaktor ist eines davon und das möchte ich in diesem Test einmal vorstellen.

Spielprinzip

2 Spieler Reaktor ist, wie der Name evtl. schon vermuten lässt, ein Reaktionsspiel für zwei Spieler. Eine kostenpflichtige Version namens 4 Spieler Reaktor ist ebenfalls im Market erhältlich, wird aber hier in meinem Test nicht weiter erwähnt. Ich konzentriere mich auf die kostenlose 2 Spieler Variante, die mit etwas weniger Spielmodie aufwartet.

Es gibt folgende 12 spielbare Modi:

  • Wenns weiss wird
  • Farbnamen
  • 3 Figuren
  • Gleichungen
  • 5 Verschiedene
  • Maus Käse
  • Hauptstädte
  • Countdown
  • Trauriges Gesicht
  • Kollidierende Figuren
  • Paare
  • Bevölkerung

In allen Spielmodie geht es darum, am schnellsten zu reagieren und bei einer richtigen Lösung, oder je nachdem was der aktuelle Spielmodus fordert, auf seine Hälfte des Displays zu tippen. Tippt man falsch, gibt es einen Punkt Abzug, liegt man richtig, gibt es einen Punkt gutgeschrieben. Das Punktelimit für jedes Spiel lässt sich in den Einstellungen vornehmen, ebenso den gewünschten Spielmodus.

Die Spielmodi im Detail

Die meisten der Spielmodi sind selbsterklärend. So geht es bei „Wenns weiss wird“ darum, auf seine Displayhälfte zu tippen, sobald der mittlere Spielbereich weiss wird. Bei „Farbnamen“ kommt es darauf an, zu tippen, sobald die angezeigte Farbe auch in selbiger erscheint. So wäre GELB falsch, während BLAU richtig wäre. Hier müsste man dann auf den Bildschrim tippen. Bei „3 Figuren“ geht es darum in ein aus sechs Feldern bestehendes und sich änderndes Symbolgitter zu tippen, sobald drei mal das gleiche Symbol zu sehen ist. Bei „Gleichungen“ wird getippt, sobald eine richtige Gleichung angezeigt wird.

So setzt sich das Prinzip in allen Modi fort. Sollte der Titel mal nicht aussagekräftig genug sein, weist ein Hinweistext im laufenden Spiel nochmals auf die vorgehensweise in dem gewählten Modus hin.

Bedienbarkeit

Im Spielmenü von 2 Spieler Reaktor lässt sich alles wichtige einstellen. Neben der Anzahl der Punkt pro Runde und die gewünschten Spielmodi, kann man eine zufällige Auswahl der Modi festlegen oder den Abstand zwischen den Spielmodiwechseln verkürzen.

Die Spielfläche reagiert gut auf die Eingaben und unterscheidet in der Regel immer richtig, wer gerade zuerst getippt hat. Man hat zwar manchmal das Gefühl, man hätte früher als sein Gegenüber getippt, dabei dürfte es sich jedoch um eine subjektive Einschätzung handeln, die nicht immer ganz Korrekt ist. Schließlich sprechen wir hier nur von Bruchteilen von Sekunden, die zwischen dem Tippen von zwei Spielern liegen können.

Etwas störend dürfte es sein, dass es keine direkte Pausefunktion gibt. Es gibt lediglich den Umweg über den „Home“-Button des Desires. Drück man diesen pausiert das laufende Spiel im Hintergrund. Startet man nun 2 Spieler Reaktor wieder, fährt das Spiel an der pausierten Stelle fort. Eine direkt integrierte Pausefunktion würde sich als nützlicher erweisen.

Screenshots

Einige Eindrücke direkt aus dem Spiel heraus.

Fazit

2 Spieler Reaktor bietet aufgrund des Spielprinzips ungeheuer viel Spaß an einem Desire. So kommen auch Menschen in den Genuss, die selber kein Desire besitzen. Dazu ist die Schadenfreude einfach zu groß, wenn sich der Gegenüber vertippt oder einfach nur falsch liegt und sich dabei so richtig ärgert. Eine klare Empfehlung um auch mal langweillige Abende zu überbrücken. Spielpartner vorrausgesetzt.

2 Spieler Reaktor im Android-Market: market://search?q=pname:coolcherrytrees.games.reactor